Clean Water

Darum handelt es sich

April 2022: In Pakistan und Indien klettert das Thermometer auf über 45 Grad Celsius. Ein großer Teil der Bevölkerung in den beiden Ländern hat keinen Zugang zu Trinkwasser und ist auf die Lieferung mit Tankwagen angewiesen. Doch die Rationen reichen bei diesen Temperaturen kaum, um den Durst zu löschen.

Zwar ist Wasser auf der Erde keine endliche Ressource, aber auch nicht vermehrbar. Während die Weltbevölkerung weiter zunimmt, bleibt die Menge des in einem steten Kreislauf befindlichen Wassers immer gleich. Insgesamt beträgt das Wasservorkommen des blauen Planeten rund 1384 Millionen Kubikkilometer, aber nur 2,61 Prozent davon sind Süßwasser, 2,01 Prozent gebunden in den polaren Eiskappen und Gletschern. Die übrigen 0,60 Prozent oder 8,3 Millionen Kubikkilometer verteilen sich auf Flüsse, Seen, Grundwasser und Atmosphäre. Das für jedes Leben wichtigste Gut ist also knapp und weltweit ungleich verteilt. Im Jahr 2010 hat die UNO das „Recht auf Zugang zu sauberem Wasser“ in einer Resolution verankert und dies für jeden Menschen zu verwirklichen, bleibt die höchste Herausforderung der Entwicklungsarbeit.

Doch Wasser muss nicht nur gerechter verteilt werden – als wertvollste und nicht vermehrbare Ressource sind vor allen Dingen Einsparung, Effizienzsteigerung und ein kluges Wassermanagement von Nöten. So gehen beispielsweise Millionen Liter durch marode Leitungen verloren – in London 25, in Paris und New York immerhin noch zehn Prozent des Trinkwassers. Die Industrie mit dem größten Wasserbedarf in Europa (60 Prozent) muss an internen Wasserkreisläufen, Aufbereitung und Speicherung arbeiten, die Landwirtschaft das wertvolle Nass sparsamer etwa mit Tröpfchen-Bewässerung einsetzen und auch wir Verbraucher können einen Betrag leisten. Denn wir verbrauchen nicht nur Wasser im Haushalt, sondern praktisch mit jeder Art von Konsum. So werden zur Herstellung eines T-Shirts derzeit noch 2495 Liter und für ein Kilo Rindfleisch etwa 16.000 Liter Wasser benötigt. Sollen nicht große Teile der Welt bald auf dem Trockenen sitzen, sind deshalb große Investitionen nötig. Branchenanalysten schätzen laut Börse am Sonntag den Bedarf für Infrastruktur bis 2030 auf 22,6 Billionen US-Dollar. 

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Themenperformance Clean Water

Performance der letzten 12 Monate
30.04.2021 - 30.04.2022

9,4%

Performance der letzten Jahre
Seit Auflage: 84,7 %
30.04.2020 - 30.04.2021: 33,9 %
30.04.2019 - 30.04.2020: 2,5 %
30.04.2018 - 30.04.2019: 15,8 %
30.04.2017 - 30.04.2018: -3,0 %
30.11.2016 - 30.04.2017: 9,6 %
Chancen
Risiken

Welche Vorteile bringt mir dieses Investment?

Wasser ist ein lebensnotwendiges Allgemeingut und wird deshalb auch nicht an der Börse gehandelt. Auch verbietet sich jede Art von Spekulation auf Verknappung und steigende Preise. Investitionen in Unternehmen, die an Lösungen für die globale Wasserknappheit arbeiten sei es bei Infrastruktur, Aufbereitung, Speicherung und Transport, Wasserschutz, Effizienzsteigerung oder Entsalzungstechnologie, sind wünschenswert und auch profitabel.